Asana des Monats: Eka-Pada-Koundinyasana 1

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Die Asana des Monats, Eka-Pada-Koundinyasana 1, ist eine komplexe Armbalance mit einer Drehung. Die Haltung ähnelt der seitlichen Krähe, jedoch sind die Beine gestreckt. Yogalehrer Detlev Alexander gibt hilfreiche Tipps für die Ausführung.

Eka bedeutet eins, Pada ist ein Bein oder Fuss. Koundinya ist der Name eines Weisen. Bei der Ausführung ist es hilfreich, Achtsamkeit auf bestmmte Details im Körper zu legen: die Wirbelsäule ist gestreckt und gleichzeitg fexibel; beide Oberarmköpfe sind gut in den Schultergelenken zentriert; und beide Beine strecken sich bis über die grossen Zehen hinaus, weg von der Mite in den Raum. Neben der Ausrichtung auf die Details geht manchmal das Gefühl für die gesamte Haltung, das Gefühl für den ganzen Körper verloren. Die amerikanische Yogalehrerin Cyndi Lee sagt in ihren Yogaklassen oft: „Lass dein Gewahrsein sich im ganzen Körper ausdehnen, wie ein Teebeutel in einer Tasse, der heisses Wasser in Tee verwandelt.“

Wir beginnen mit der Achtsamkeit auf die Details, um schliesslich unser Gewahrsein im ganzen Körper zu verteilen. Dadurch entspannen wir das Gefühl von Fragmenterung und Zersplitterung und erfahren eine ebenmässige Aufmerksamkeit allem gegenüber.

Der beruhigende oder auch regelmässige Atem wird im Yoga Sama Vritti Pranayama bezeichnet. Dies heisst wörtlich so viel wie „gleiche, ebenmässige oder ausgeglichene Bewegung“. Gleich langes Ein- sowie Ausatmen ist die beste Methode, unser Nervensystem und unseren Geist auszugleichen und zu beruhigen.

Viel Glück!

Detlev Alexander

 

Artikelfoto: Olof Kuijt praktiziert Eka Pada Koundinyasana I, fotografiert von © Claudia Casagrande