Yoga

Asana des Monats: Agni Stambhasana und Achtsamkeit der Gefühle

Eines muss man fordernden Asanas wie der doppelten Taube lassen: Sie erzeugen ein Feuerwerk an Empfindungen und Gefühlen. Deren Beobachtung macht aus Gymnastik Yoga. Hierbei erfährt der Übende Gefühle als Sinnesorgan, wie Yogalehrer Detlev Alexander in unserem Asana des Monats erläutert.

Dunkle Seite der Macht: Yoga im Nationalsozialismus

Yoga kennt man in Deutschland seit über 150 Jahren, in den Dreißigerjahren kann man sogar einen ersten Boom feststellen. Das ganze Spektrum der Konzepte und Praxisformen jener Zeit beschreibt Mathias Tietke in seinem Buch „Yoga im Nationalsozialismus“ – und warnt dabei die Leser vor einem Yogaverständnis, das sich auch heute vor moralischer Verantwortung drückt. Hier unser Lektüreerlebnis.

Interview: Fünf Fragen an Lucia Nirmala Schmidt

Lucia Nirmala Schmidt verbindet man eigentlich mit einem inzwischen recht bekannten Fusion-Stil: Chi-Yoga – mit Chi (Qi) aus der chinesischen Kultur für Energie oder Atem, in Verbindung mit dem Konzept der Meditation in Bewegung moderner Vinyasa-Flow-Linien. So leicht aber lässt sich die Schweizerin nicht in eine Schublade packen. Tanja Gradl sprach für yogaservice.de mit über ihr über ihren neuen Fokus: den Change Yoga.

Quantum Yoga

Quantum Yoga ist eine von Lara Baumann entwickelte Methode für die Yogapraxis, die auf die ayurvedischen Dosha-Typen abgestimmt ist. Es gibt drei Basis Dosha-Sequenzen, die sich in einem Baukasten-System jeweils erweitern und verändern lassen, je nachdem zu welchem Typ man gehört und in welchem Ist-Zustand man sich befindet.

Bhakti-Yoga

Bhakti-Yoga wird als Yoga der Liebe und Hingabe an Gott (oder etwas Höheres) bezeichnet.

Bhakti-Yoga ist neben Jnana-Yoga und Karma-Yoga in der Bhagavad Gita aufgeführt.

Weitere Yogastile

Karma-Yoga

Karma-Yoga bezieht sich auf den Weg des Handelns, insbesondere hinsichtlich der selbstlosen Taten. 

Karma-Yoga ist neben Jnana-Yoga und Bhakti-Yoga in der Bhagavad Gita aufgeführt.

Weitere Yogastile

Jnana-Yoga

Jnana-Yoga wird als Yoga des Wissens, Yoga der Erkenntnis im Sinne der reflektierenden Schulung des Bewusstseins für das Leben aus dem Selbst. Jnana-Yoga ist neben Karma-Yoga und Bhakti-Yoga in der Bhagavad Gita aufgeführt.

 

Yoga-Nidra

Nidra bedeutet wörtlich aus dem Sanskrit übersetzt "Schlaf" und ist vielfach als "Yoga Schlaf" und "Schlaf der Yogis" bekannt. Die langjährige Übungstechnik hat ihre Wurzeln u.a. im Trantrismus und in den Sutren von Patanjali. In Yoga Nidra sollen körperliche, geistige und seelische Aktivitäten "schlafen" bzw. zur Ruhe kommen, allerdings bei vollem Bewußtsein bzw. der Geist schwankt zwischen Wachsein und Traum. Das ermöglicht einen Zugang zu tiefen Schichten des Geistes. Ein systematisches System entwickelte u.a.

Nivata-Yoga

Nivata folgt indischen Yogaschulen, deren Techniken zur inneren Stille führen. Für jeden anwendbar, da die Yoga-Programme auf die Fähigkeiten des Schülers zugeschnitten sind und diesen in seiner Entwicklung stärken. Gegründet wurde Nivata 2008 von Katharina und Julian Middendorf. Nivata ist Sanskrit und bedeutet Stille.

Homepage Nivata-Yoga

Weitere Yogastile

Meridian-Yoga

In Meridian-Yoga werden Körperübungen, Atem und Geisteshaltung mit Wissenschaften u.a. aus der Biomechanik, Chinesische Medizin und Shiatsu und teilweise auch anderen Stilen (z.B. Kundalini-Yoga) verbunden. Mit gezielten Übungen soll der freie Fluss der Meridiane angeregt, Blockaden gelöst werden und mehr Lebensenergie entstehen.