Upanishaden

neti-neti

Neti-neti, zusammengezogen aus den Sanskritwurzeln na (nicht) und iti (so) heißt wörtlich: „Es ist nicht dieses, es nicht das.“ In anderen Worten: Es ist das unbenennbare, göttliche Dazwischen.

Yoga-Geschichte: Religiöser Yoga

Den Ausgangspunkt der ältesten Traditionslinie des Yoga bilden die Upanishaden, die jüngste Textgruppe der Veden. Der Veda (sanskrit für „Wissen“) bildet die Grundlage des Hinduismus. Die zweite zentrale Schrift des Hinduismus ist Bhagavad Gita, ein zentraler Abschnitt des indiischen Epos Mahabharata. Zentrale Begriffe der Upanishaden sind Atman (Selbst), Brahman (das Absolute), Turya (der Vierte) oder Advaita (Nicht-Zweiheit).

Bija-Mantra

Die einsilbigen Bija-Mantren (Sanskrit bija, n., Samen) spielen unter den Meditationswörtern (Mantra) eine besondere Rolle. Zu ihnen gehört die Mutter aller Mantren, Om, und die häufig als „Keimblatt“ beschriebenen Silben Lam, Vam, Ram, Yam und Ham.

Yoga-Philosophie

Mit Yoga-Philosophie im weiteren Sinne meint man den umfangreichen, in sich teils widersprüchlichen geistigen Überbau zur Yoga-Praxis, der sich je nach Traditionsverständnis religiös, philosophisch-wissenschaftlich oder körperorientiert-anatomisch darstellt. Im engeren Sinne beschreibt sie die geistigen Voraussetzungen für den Zustand des Yoga.

Vedanta

Vedanta, m., sanskrit für „Ende der Veden“ gehört neben den mythischen Veden, Samkhya und Patanjalis klassischer Yoga-Philosophie, dem religiösen Yoga auf der Grundlage der Bhagavad Gita, dem Tantra und dem Kundalini-Konzept des Hatha-Yoga zu dem, was heute pauschal als „Yoga-Philosophie“ bezeichet wird.

Was bisher geschah: Die letzten 5000 Jahre Yoga

Jeder kennt die Plaudereien belesener Yogis, bei denen Namen großer Meister fallen, in denen es um die historischen Ursprünge von Yoga geht oder um die wichtigen Entwicklungsstufen der Yogaphilosophie. Der "Stammbaum des Yoga" von Mathias Tietke stattet alle, die in solchen Situationen mitreden wollen, mit dem nötigen Hintergrundwissen aus.