Rishi

Rishis

Rishi (sanskrit) sind Seher, Heilige. In der traditionellen indischen Überlieferung gelten sie als diejenigen, die das heilige Wissen des Veda „gesehen“ oder besser: „gehört“ haben. Deshalb werden die vedischen Texte auch die sruti genannt: das „Gehörte“. Die Rishis sind streng genommen die „Empfänger göttlicher Offenbarung“; die Inhaber des heiligen Wissens, das sie lange Zeit nur mündlich im exklusiven Kreis weitergaben.

Yoga

Yoga, aus der Sanskritwurzel yuj, bedeutete ursprünglich Joch, wird aber auch mit Anschirren, Gespann oder Fahrt übersetzt. Die ersten Yogis übernahmen das Wort aus der Bauernsprache als Metapher für einen besonderen Bewusstseinszustand. Seit dem 6. Jahrhundert steht es auch für ein Übungssystem, das diesen Zustand technisch herbeiführt.

Aus der Lücke zwischen den Gedanken

Als der moderne Mensch zwischen Körper und Geist unterschied, hatte er ein neues Problem: Was verbindet die beiden? Und könnte das Verbindende nicht eine entscheidende Rolle dabei spielen, Krankheiten zu heilen? Yogalehrerin Imke Wangerin sucht für yogaservice nach dem verbindenden Element bei den alten Rishis, der modernen Quantenphysik und dem Brückenbauer Deepak Chopra.