Rezensionen

Dem Summen der Welt lauschen: Buch über Nada Yoga

Die Welt ist Klang heißt es. Diesem Klang zu lauschen, kann eine Möglichkeit sein, sich mit der Welt – und seinem Selbst - zu verbinden. Über das Singen, Musizieren, aber auch Meditation kultivieren Nada-Yogis genau diese Beziehung. Ein Buch von zwei erfahrenen Autorinnen führt in die Praxis ein. Klangliebhaberin Anette Mara Marahrens hat es für yogaservice.de gelesen.

Umfangreiches Handbuch: Anatomie des Hatha-Yoga

Hatha-Yoga stellt den Körper so in den Mittelpunkt, dass seine Anatomie früher oder später das Interesse jedes Übenden weckt. Das neue Handbuch „Anatomie des Hatha Yoga" beleuchtet dieses Fachgebiet in aller Tiefe. Die Yogalehrerin Anette Mara Marahrens hat sich die anderthalb Kilo schwere, als „Standardwerk“ beworbene Ausgabe für yogaservice.de angesehen.

Interviews mit Yogalehrenden: Anna Trökes' sieben Schätze

Das Geheimnis des Yoga liegt im Menschen, genauer: im Yogameister. Früher gaben die Meister dieses Geheimnis nur mündlich an handverlesene Schüler weiter. Auch heute geht vom gesprochenen Wort des Meisters eine besondere Kraft aus – deshalb sind Interviews mit ihnen so schön. Anna Trökes sprach mit sieben Meistern und präsentiert sie in ihrem neuesten Buch als „die sieben Schätze des Yoga".

Interviews mit Yogalehrenden: Yoga in seiner Vielfalt

In den vergangenen Jahren strapazierten die Medien gern die Botschaft vom „Yoga-Boom“ und zeichneten dabei allerdings ein etwas einseitiges Bild der deutschen Yogaszene. Dabei blüht hierzulande schon seit den Zwanzigerjahren eine Yogalandschaft, die teils beeindruckende Lehrerpersönlichkeiten abseits des aktuellen Medienrummels hervorbrachte. Mit elf von ihnen führte Mathias Tietke Interviews, die den „Yoga in seiner Vielfalt“ liebenswert macht.

Yoga gegen Rückenschmerzen: Buch von Anna Trökes

Rückenbeschwerden gelten als „Volkskrankheit“; schuld sei das stressige moderne Leben, heißt es oft. Anna Trökes räumt auf mit diesem Klischee: Selbst „Ötzi“ hatte schon Kreuzschmerzen, das förderte die wissenschaftliche Untersuchung seiner Wirbelsäule zu Tage. Die Ursachen des alten Problems liegen in unserem Körperbau. Deshalb entwickelten die Yogis schon früh Übungen, die den Rücken stärken. Das Übungsbuch „Yoga für Rücken, Schultern und Nacken“ konzentriert sich auf dieses Wissen.

Standardwerk: Befreiung durch Jivamukti-Yoga

Dieses Buch steht aus zwei Gründen bei vielen westlichen, modernen Yogaübenden im Buchregal: Erstens ist es gut. Es erklärt Theorie und Praxis eines Yoga, das sich auf die Lebenskultur einer Industriegesellschaft anwenden lässt. Zweitens hat Sting das Vorwort dazu geschrieben. Das liest sich harmlos, gehört aber zum Lektürekanon in manchen Yogalehrerausbildungen.

Standardwerk: Das grosse Yogabuch von Anna Trökes

Im Jahr 2000 kam „Das grosse Yogabuch“ auf den Markt, es feiert dieses Jahr also sein Zehnjähriges. Es gehört bis heute zu den beliebtesten Yogabüchern, weil alles drin steht, was ein Einsteiger über Yoga wissen muss. Es vermittelt Grundlagenwissen zu Idee, Geschichte und Philosophie des Yoga und erklärt ausführlich die wichtigsten Übungen mit Wirkungen, Gegenanzeigen und Variationen.

Klassiker: Grundlagen des Kundalini-Yoga von Satya Singh

„Das Kundalini Yoga Handbuch“ von Satya Singh war eines der ersten Bücher über die Yogapraxis nach Yogi Bhajan. Es erschien vor genau 20 Jahren in deutscher Sprache und ist bis heute für viele das beste über Kundalini-Yoga. Der Wahlhamburger Satya Singh, der seit 1977 Yoga unterrichtet, vereinte darin klare Beschreibungen der Yogaphilosophie mit einem gut bebilderten und detaillierten Praxisteil. 

Schlampenyoga: Yogabusiness an der Westcoast

Dont  jugde a book by its cover – diese amerikanische Redensart trifft offenbar besonders auf den Titel des Bestsellers „Schlampenyoga” zu. Mathias Tietke erklärt, warum man die Beobachtungen der Schweizerin Milena Moser in der amerikanischen Yogaszene trotzdem lesen sollte.

Iyengar persönlich: Das Alterswerk „Mein Yoga“

B.K.S. Iyengar hat für das im Oktober erschienene Buch „Mein Yoga“ das Beste seiner Texte aus seinem achtbändigen Werk „Astadala Yogamala“ zusammengestellt. Während Präzision und Nüchternheit seine Klassiker „Licht auf Yoga“ und „Licht auf Pranayama“ prägten, fällt dieses Buch durch eine farbenfrohe Gestaltung und viele persönlichen Geschichten auf.