Bücher

Yoga gegen Rückenschmerzen: Buch von Anna Trökes

Rückenbeschwerden gelten als „Volkskrankheit“; schuld sei das stressige moderne Leben, heißt es oft. Anna Trökes räumt auf mit diesem Klischee: Selbst „Ötzi“ hatte schon Kreuzschmerzen, das förderte die wissenschaftliche Untersuchung seiner Wirbelsäule zu Tage. Die Ursachen des alten Problems liegen in unserem Körperbau. Deshalb entwickelten die Yogis schon früh Übungen, die den Rücken stärken. Das Übungsbuch „Yoga für Rücken, Schultern und Nacken“ konzentriert sich auf dieses Wissen.

Standardwerk: Befreiung durch Jivamukti-Yoga

Dieses Buch steht aus zwei Gründen bei vielen westlichen, modernen Yogaübenden im Buchregal: Erstens ist es gut. Es erklärt Theorie und Praxis eines Yoga, das sich auf die Lebenskultur einer Industriegesellschaft anwenden lässt. Zweitens hat Sting das Vorwort dazu geschrieben. Das liest sich harmlos, gehört aber zum Lektürekanon in manchen Yogalehrerausbildungen.

Standardwerk: Das grosse Yogabuch von Anna Trökes

Im Jahr 2000 kam „Das grosse Yogabuch“ auf den Markt, es feiert dieses Jahr also sein Zehnjähriges. Es gehört bis heute zu den beliebtesten Yogabüchern, weil alles drin steht, was ein Einsteiger über Yoga wissen muss. Es vermittelt Grundlagenwissen zu Idee, Geschichte und Philosophie des Yoga und erklärt ausführlich die wichtigsten Übungen mit Wirkungen, Gegenanzeigen und Variationen.

Der nächste Schritt: Einführung in die integrale Denke

„Integral“ hat gute Chancen, einmal ein schillerndes Modewort wie „postmodern“ zu werden. Noch aber sind integrale Philosophen intellektuelle Subkultur, Vorwärtsdenker, eine seltene Kombination aus realistisch und optimistisch. Meditation und Yoga spielen hierbei eine wichtige Rolle. Das Standardwerk „Integrales Bewusstsein" eignet sich sehr gut als Einführung. Es liegt endlich in deutscher Übersetzung vor.

Klassiker: Grundlagen des Kundalini-Yoga von Satya Singh

„Das Kundalini Yoga Handbuch“ von Satya Singh war eines der ersten Bücher über die Yogapraxis nach Yogi Bhajan. Es erschien vor genau 20 Jahren in deutscher Sprache und ist bis heute für viele das beste über Kundalini-Yoga. Der Wahlhamburger Satya Singh, der seit 1977 Yoga unterrichtet, vereinte darin klare Beschreibungen der Yogaphilosophie mit einem gut bebilderten und detaillierten Praxisteil. 

Schlampenyoga: Yogabusiness an der Westcoast

Dont  jugde a book by its cover – diese amerikanische Redensart trifft offenbar besonders auf den Titel des Bestsellers „Schlampenyoga” zu. Mathias Tietke erklärt, warum man die Beobachtungen der Schweizerin Milena Moser in der amerikanischen Yogaszene trotzdem lesen sollte.

Iyengar persönlich: Das Alterswerk „Mein Yoga“

B.K.S. Iyengar hat für das im Oktober erschienene Buch „Mein Yoga“ das Beste seiner Texte aus seinem achtbändigen Werk „Astadala Yogamala“ zusammengestellt. Während Präzision und Nüchternheit seine Klassiker „Licht auf Yoga“ und „Licht auf Pranayama“ prägten, fällt dieses Buch durch eine farbenfrohe Gestaltung und viele persönlichen Geschichten auf.

Handbuch: Die Essentials im Sivananda-Yoga

Der indische Arzt Swami Sivananda gehört zu den wirkungsreichsten Yogameistern des 20ten Jahrhunderts. Im Westen lehren die Sivananda Yoga Zentren seinen Stil. Sie haben eine neue, handliche Einführung in den Yoga dieser Tradition veröffentlicht. Die vermittelt selbst Fortgeschrittenen eine solide Basis.

Der Ursprung Hatha Yoga Pradipika

Körper- und Atemübungen als Yogaweg beschreibt erstmals eine Schrift aus dem indischen Mittelalter ausführlicher: die Hatha Yoga Pradipika, wörtlich: „Leuchte des Hatha-Yoga". Sie ermutigt zur Arbeit mit dem Körper; verstört aber auch. Es gibt wenige verlässliche Übertragungen. Mathias Tietke stellt eine vor.

Einstiegsdroge: Great Yoga Retreats von Taschen

Komplett eintauchen in Yoga und Schönheit, weit ab vom Alltag, das zeichnet ein Retreaterlebnis nach dem Geschmack von Angelika Taschen aus. In ihrem reich bebilderten neuen Buch „Great Yoga Retreats“ stellt sie ihre Lieblingsorte vor.

LichtBlick

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