Bücher

Sivananda-Yoga: Handbuch für das Üben zuhause

Die Yogapraxis in einer Schule oder mit einem Lehrer empfiehlt sich, sie ist meist intensiver als der Solotanz in den eigenen vier Wänden. Doch leider fehlt manchmal der schnell erreichbare Yogaort des Vertrauens. Hier helfen Handbücher für die heimische Praxis. Auf dem Markt gibt es bessere und schlechtere – das, was die deutschen Sivananda Vedanta Zentren Ende August herausgegeben haben, gehört zu den besseren.

Yogaszene: „Alle sind erleuchtet“

Die Yogalehrerin und Journalistn Kristin Rübesamen hat ein Buch über Yoga und die Yogaszene geschrieben. Sie erzählt ihre eigene Geschichte, die sich zwischen New York, London, Indien und Berlin abspielt. Die „Bekenntnisse einer Yogalehrerin“, wie der Untertitel lautet, nehmen den Yogazirkus auch ordentlich aufs Korn – allerdings ohne die Liebe zum Yoga zu verraten. Jivamukti-Yoga nimmt dabei eine besondere Stellung ein.

Standardwerk: Yogasutra für Denker

Das Yogasutra von Patanjali besteht aus 195 Sätzen, die auf drei, vier Seiten passen. Aber ohne den Kommentar eines Meisters verstehen wir sie nicht. Deshalb sind die meisten Ausgaben des Yogasutra gerne über 200 Seiten dick, wie beispielsweise die Einführung von P. Y. Deshpande. Hier ein Abstract des Buches, das einen Ehrenplatz auf den Lektürelisten vieler Yogalehrlinge einnimmt.

Flow Yoga: Buch über Meditation in Bewegung

Flow-Yoga – oder auch Vinyasa-Yoga genannt – gehört zu den dynamischen Varianten des Hatha-Yoga und ist derzeit sehr beliebt. Interessanterweise gibt es wenig Buchtitel zu dieser modernen Yogaform. Eine gute Einführung in diesen Stil schrieb Beate Cuson, Gründerin und Leiterin des Yogastudios Moveo in Berlin.

Weltreise zu sich selbst: Beststeller Eat Pray Love

So gut kann eine Krise enden. Die New Yorkerin Elizabeth Gilbert bricht aus einem verkorksten Liebesleben und heftigen Depressionen zu einer Reise nach Italien, Indien und Indonesien auf. In den drei Kulturen erlernt sie die Fähigkeit, glücklich zu sein und findet schließlich die große Liebe. Die intensiven Erfahrungen schrieb die Journalistin auf und erreicht damit seit 2006 ein Millionenpublikum.

Yogisch leben: Vielgelobtes Buch von Max Strom

A life worth breathing, so der Titel. Das bedeutet so etwas wie: Ein Leben, für das es zu atmen lohnt. Wer Max Strom kennt – und unter Yogalehrern in den USA und hier ist er sehr bekannt und geschätzt – weiß, wie wichtig ihm das Atmen ist. In seinem neuen Buch geht es um weit mehr als Pranayama. Es ist ein „wunderschön geschriebenes all-inclusive-Anleitungsbuch für die Seele“, wie die Yogalehrerin Seane Corn schreibt. Friederike Meissner hat es für yogaservice.de gelesen.

Dem Summen der Welt lauschen: Buch über Nada Yoga

Die Welt ist Klang heißt es. Diesem Klang zu lauschen, kann eine Möglichkeit sein, sich mit der Welt – und seinem Selbst - zu verbinden. Über das Singen, Musizieren, aber auch Meditation kultivieren Nada-Yogis genau diese Beziehung. Ein Buch von zwei erfahrenen Autorinnen führt in die Praxis ein. Klangliebhaberin Anette Mara Marahrens hat es für yogaservice.de gelesen.

Umfangreiches Handbuch: Anatomie des Hatha-Yoga

Hatha-Yoga stellt den Körper so in den Mittelpunkt, dass seine Anatomie früher oder später das Interesse jedes Übenden weckt. Das neue Handbuch „Anatomie des Hatha Yoga" beleuchtet dieses Fachgebiet in aller Tiefe. Die Yogalehrerin Anette Mara Marahrens hat sich die anderthalb Kilo schwere, als „Standardwerk“ beworbene Ausgabe für yogaservice.de angesehen.

Interviews mit Yogalehrenden: Anna Trökes' sieben Schätze

Das Geheimnis des Yoga liegt im Menschen, genauer: im Yogameister. Früher gaben die Meister dieses Geheimnis nur mündlich an handverlesene Schüler weiter. Auch heute geht vom gesprochenen Wort des Meisters eine besondere Kraft aus – deshalb sind Interviews mit ihnen so schön. Anna Trökes sprach mit sieben Meistern und präsentiert sie in ihrem neuesten Buch als „die sieben Schätze des Yoga".

Interviews mit Yogalehrenden: Yoga in seiner Vielfalt

In den vergangenen Jahren strapazierten die Medien gern die Botschaft vom „Yoga-Boom“ und zeichneten dabei allerdings ein etwas einseitiges Bild der deutschen Yogaszene. Dabei blüht hierzulande schon seit den Zwanzigerjahren eine Yogalandschaft, die teils beeindruckende Lehrerpersönlichkeiten abseits des aktuellen Medienrummels hervorbrachte. Mit elf von ihnen führte Mathias Tietke Interviews, die den „Yoga in seiner Vielfalt“ liebenswert macht.

LichtBlick

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